Space Plus

CHALLENGE
Die Studierenden standen vor der Herausforderung, zuerst ein Verständnis für die komplexen Problem- und Risikolagen von NEET (Not in Employment, Education or Training) Jugendlichen zu gewinnen und in Folgenden dieses Verständnis für konkrete Ableitungen für die Ausgestaltung eines Beschäftigungsangebotes für NEETs in Innsbruck durch die Caritas Tirol anzuwenden.

ERGEBNISSE
Interessen & Bedürfnisse von NEETs umfassen:

  • finanzielle Sicherheit (I2; I3)
  • Unterstützung durch individuelle, professionelle Betreuung (I1; I2; I3)
  • Wertschätzung, Lob und Anerkennung (I1, I2)
  • Heterogenität (I1; I2)


Mögliche Beschäftigungsangebote sollten die folgenden Merkmale tragen:

  • sinnstiftend (I1; I2; I4)
  • Niederschwelligkeit (I1)
  • Stärkung des Selbstbewusstseins von NEETs (I1; I4)
  • Berücksichtigung von Individualität und Heterogenität durch breite Auswahlmöglichkeiten (I1; I2; I4)
  • Aktive Partizipation der NEETs (I1; I4)
  • offene Kommunikation im Rahmen einer engen Zusammenarbeit & klar definierte Rahmenbedingungen: Transparenz (I1), Sichtbares Endprodukt, klarer Auftrag (I3), genaue Personenanzahl, Kostenstruktur, Zeitaufwand (I5)


Die qualitative Forschung wurde anhand von leitfadengestützten Einzelinterviews durchgeführt und mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet.

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Fact Box
  • Studiengang: Nonprofit-, Sozial- und Gesundheitsmanagement
  • Projektteam: Hanna Hörtnagl, Johanna Dörrie, Christine Lindner, Ivana Vlahusic
  • Betreuer: Margit Schäfer, Lukas Kerschbaumer
  • Partnerorganisation: Caritas Tirol, Jugendzentrum Space
  • Bearbeitungszeitraum: 2021


Partner Statement:
"Als Auftraggeber konnte die Caritas Tirol von dem Projekt sehr profitieren: Die Forschungsergebnisse der Studierenden können wir nutzen, um das Jugendzentrum Space um ein Beschäftigungsangebot zu erweitern und damit NEET-Jugendlichen in Innsbruck zu helfen." - Georg Schärmer, Direktor und Mag.a Elisabeth Rathgeb, stellv. Direktorin

 


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