ARBEITSZEITGESTALTUNG IM GESUNDHEITSWESEN - Analyse bestehender Arbeitszeitmodelle in der Privatklinik Kettenbrücke

Date 20.07.2026

Das Projekt untersuchte, wie bestehende Arbeitszeitmodelle in der Privatklinik Kettenbrücke genutzt und von den Mitarbeitenden wahrgenommen werden.

HERAUSFORDERUNG

Das Gesundheitswesen steht durch demografischen Wandel, steigenden Pflegebedarf und Fachkräftemangel unter Druck. Die zunehmende Arbeitsverdichtung belastet Pflegekräfte und kann zu Erschöpfung, geringerer Arbeitszufriedenheit und Abwanderung führen. Arbeitszeitmodelle gewinnen daher an Bedeutung, da sie Belastungen reduzieren, das Wohlbefinden fördern und die Mitarbeiterbindung stärken können.

ERGEBNISSE

Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass vor allem das fixe Dienst- bzw. Schichtmodell sowie die Dienstplanung mit Wunschäußerungen am häufigsten genutzt werden. Insgesamt werden die bestehenden Arbeitszeitmodelle der Privatklinik Kettenbrücke überwiegend positiv wahrgenommen und gehen mit einer hohen allgemeinen sowie arbeitszeitbezogenen Zufriedenheit einher. Gleichzeitig wurden Unterschiede in den Bedürfnissen der Mitarbeitenden sichtbar. Als besonders relevant erweisen sich Planbarkeit, die Vereinbarkeit mit der Familie sowie Mitbestimmung bei der Arbeitszeitgestaltung. Zudem variieren die Anforderungen an die Arbeitszeitgestaltung je nach Lebensphase. Auf Basis dieser Ergebnisse wurden fünf zentrale Handlungsfelder identifiziert, die der Privatklinik Kettenbrücke als Orientierung für die Weiterentwicklung ihrer Arbeitszeitgestaltung dienen könnten.

von links nach rechts: Valeria Lussignoli, Stephan Körner, Petra Potocnik (Privatklinik Kettenbrücke), Elea Krabbes, Melissa Müller

Fact Box

Partner Statement:
Die Zusammenarbeit im Rahmen des Projekts haben wir als sehr angenehm, engagiert und professionell erlebt. Besonders geschätzt haben wir die offene Abstimmung, das Interesse an unserem Unternehmen und die strukturierte Herangehensweise an ein für uns sehr relevantes Thema.

Der Projektbericht liefert für uns eine wertvolle und fundierte Basis, um intern an verschiedenen Themen anzuknüpfen und gezielt weiterzuarbeiten. Besonders hilfreich ist die differenzierte Darstellung der bestehenden Arbeitszeitmodelle, ihrer Wahrnehmung durch die Mitarbeitenden sowie die daraus abgeleiteten Handlungsfelder. Themen wie Planbarkeit, Vereinbarkeit, Mitbestimmung, Flexibilität, Fairness und Transparenz werden praxisnah aufgegriffen und bieten wichtige Impulse für die weitere interne Auseinandersetzung.

Für uns ist der Bericht damit eine wertvolle Grundlage, um bestehende Strukturen weiter zu reflektieren, interne Themen gezielt zu bearbeiten und die mitarbeiterorientierte Arbeitszeitgestaltung nachhaltig weiterzuentwickeln.

Weitere Informationen:

Das MCI verwendet Cookies, um Inhalte und Empfehlungen auf Ihre Interessen auszurichten. Detailinformationen über den Einsatz von Cookies und Services für Zwecke der Webanalyse und des Online-Marketings finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Wenn Sie unsere Website weiterhin nutzen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.